1. Welche sind meine ehrlichen Gründe, mich selbständig zu machen?

Wenn ich die Geschäftsidee des Jahrhunderts habe, habe ich gar keine Wahl. Dann muss ich loslegen, wenn ich mir nicht in ein paar Jahren frustriert ob der nicht genutzten Chance(n) noch in die Augen schauen will. Da die wenigsten von uns jedoch in dieser Situation sind, gibt es neben der lockenden guten Verdienstmöglichkeiten noch unzählige weitere gute Gründe, weshalb es sehr sinnvoll sein kann, die „sichere Gemütlichkeit“ eines Angestelltenverhältnisses zu verlassen und sich aufzumachen, den eigenen – eigenverantwortlichen beruflichen Weg zu entdecken.

Sich selbständig zu machen, oder eine bestehende Selbständigkeit umzugründen – sie neu zu definieren, ist eine große Entscheidung. Wir sind mit berechtigten Ängsten konfrontiert, die angeschaut und aufgelöst werden wollen oder uns treibt die Gier. Als „Flucht“ eignet sich dieser Schritt jedoch wenig. Beispielsweise aus rein finanziellen Gründen, wegen unangenehmer Vorgesetzter oder mangels Alternativen á la „Ich finde keinen anderen Job, also muss ich ja…“ sollte sich niemand selbständig machen.

Denn diese unangenehmen Gefühle werden wir später auf andere projizieren: Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Banken, das Finanzamt… Ehrlichkeit zu sich selbst, die saubere und klare Reflexion des Innenlebens sind also die ersten, wichtigsten Vorbereitungen. Dazu mag ich diesen Clip, auch wenn er schon älter ist:

Wenn ich also im aktuellen Job-Zustand nicht meine wirklichen Talente und Leidenschaften nutzen und meine ur-inneren Potenziale nicht entwickeln kann, ist es eine gute und eine richtige Entscheidung, den eigenen Weg zu gehen.

Ich kreiere mir mein Leben selbst. Und ständig. Ja – gerne!

Glücklich ist, wer seine Potenziale entwickeln kann und aus ihnen schöpft und wer ein soziales Netz hat, das gut tut. Dies ist durch die Glücksforschung der letzten Jahre klar erwiesen. Also los! Auf ins Abenteuer.