4. Das große Bild.

Starte klein – denke groß. Diese „Goldene Regel“ trifft auf viele erfolgreiche Gründungen zu. Es ist jedoch abhängig vom konkreten Vorhaben. Oft macht es keinen Sinn, alleine und klein zu beginnen. Gerade in diesen Zeiten der Dienstleistungsgesellschaft und der sich durch Onlinekanäle glücklicherweise verbessernden Transparenz, kommt es auf fundiertes Know How an.

In vielen Fällen gewinnt nicht EIN genialer Kopf (diese Ausnahmen gibt es und sie werden zum Idealbild stilisiert), sondern ein energetisches, kreatives Gründungsteam.

Was immer gelten sollte: „Denke niemals klein!“ Sonst kann man es eigentlich gleich lassen – wer möchte schon etwas Kleines leben.

Schliessen wir also die Augen und „träumen“ ohne Grenzen („In einer perfekten Welt ohne Beschränkungen….“):

  • Wo will ich mit der neuen Firma hin?
  • Was wäre mein Ideal, wie ich langfristig arbeiten möchte?
  • In welchem Umfeld sehe ich mich?
  • Was wäre absolut genial, wenn ich das schaffen würde?

Seien wir ruhig größenwahnsinnig! Wir träumen ja nur! Spüren wir genau, wie gut sich das anfühlt. Aufschreiben. Zeichnen. Malen.

Das ist das Ziel. Jetzt stellen sich die Fragen:

  • Wie starte ich?
  • Macht es Sinn, es gleich groß aufzusetzen?
  • Wen hole ich in mein Team?
  • Was könnte das kosten? Welche die passenden Kapitalquellen sein?
  • Wer könnten strategische Partner sein?

Vielleicht ist das der entscheidende Baustein. Was genau will ich? Hier gilt es, mutig zu sein! Was habe ich schon zu verlieren? Außer Zeit, wenn ich zu klein und zu mühsam starte?

Die provokative These lautet: ob ich mit 100.000 € oder 10 Mio. € Konkurs gehe ist eigentlich egal – aber ich habe es wenigstens richtig krachen lassen und keine Zeit vergeudet.