1. Die Entscheidung.

Eine Entscheidung ist etwas Wunderbares. Sie sollte nicht ausschliesslich kopfgesteuert sein. Es mag jetzt seltsam klingen, aber das JA für eine Selbständigkeit muss im ganzen Körper fühlbar sein und sich bestenfalls warm und wohlig ausbreiten. Denn es ist eine wichtige Entscheidung mit Auswirkungen auf mein gesamtes Leben. Sie muss klar und mit Herz und Kopf sein.

Es ist die Entscheidung, die uneingeschränkte Verantwortung für berufliche Erfolge und Misserfolge selbst zu übernehmen. Und damit für einen wichtigen Teil des Lebens. Erfolge feiern ist einfach…

Was aber passiert, wenn es nicht so laufen sollte, wie ich es so sorgfältig geplant, konzeptioniert und vorbereitet habe? Was, wenn der finanzielle Erfolg ausbleibt? Was, wenn ich fachlich oder mental an meine Grenzen gerate? Und das werde ich.

Es lohnt sich, hier ganz in Ruhe hinein zu fühlen:

  • Ich entscheide mich, mir grundsätzlich jeden Tag mein Bestes zu geben. Mehr kann ich sowieso nicht tun.
  • Ich entscheide mich, Probleme, Hürden, Rückschläge, Widerstand als Herausforderungen anzunehmen und bewältigen zu wollen.
  • Ich entscheide mich, meine Schwächen, mit denen ich konfrontiert sein werde, anzunehmen und als Chance zu erkennen, dass meine Persönlichkeit daran wachsen darf und nicht an mir zu verzweifeln. Es ist die Entscheidung für das Lernen.
  • Ich entscheide mich, mein Glücksgefühl nicht vom finanziellen Erfolg meiner Unternehmung abhängig zu machen. NIEMALS!
  • Alles, was zählt, ist, dass ich mich überwiegend mit Dingen beschäftige, die mich fordern und inspirieren.
  • Ich entscheide mich, auf mich zu achten und mir Auszeiten, Pausen, Entspannungsphasen zu gewähren und mich physisch und mental zu pflegen.
  • Ich entscheide mich, nicht an Plänen festzuhalten, die nicht funktionieren, sondern mich zu öffnen. Die Richtung darf sich während des Prozesses nachjustieren.
  • Ich entscheide mich für meinen Weg – unabhängig von Schubladen, Wertesystemen, Erwartungen und Vorgehensweisen anderer.