4. Wer kann und wer wird mir helfen?

Es gibt Menschen, die mich unterstützen. Aktiv oder passiv. Ich bin niemandem schuldig, meinen Traum nicht zu leben. Nicht meinem Partner, nicht meinen Kindern. Nicht meinen Eltern. Niemandem. Im Gegenteil. Ich bin es mir selber und den Menschen, die ich liebe schuldig, mein Leben zu entwickeln und echt zu sein.

Deshalb werden gerade die Menschen, die mich wahrhaftig lieben, diejenigen sein, die mich am meisten unterstützen – wenn ich in aller Klarheit,  Kraft und Ehrlichkeit mit mir selbst und in voller Authentizität vorgehe. Habe ich die Unterstützung derer nicht, umgebe ich mich mit Menschen, die mir nicht gut tun.

Ich muss mir also klar darüber werden, wer in meinem persönlichen Umfeld wirklich für mich da ist. Denn es wird gute, jedoch auch schwere Zeiten geben. Kraft schöpfen können, ist also wichtig. Weiterhin lohnt es sich, darüber nachzudenken, wer wie helfen kann. Menschen helfen grundsätzlich immer gern. Wie sie es tun, kann unterschiedlich sein.

Was brauche ich für mein Vorhaben?

  1. Know How
  2. Kapital
  3. Soft Skills
  4. Freiraum
  5. Erfahrungswissen
  6. Mentale Unterstützung

Ich schreibe mir also auf, wer mir vielleicht in welchem Bereich helfen kann und kontaktiere diejenigen. Schnell sehe ich, welche Themen offen bleiben. Dann geht es an die gezielte Recherche.

Wer zum Beispiel ist Branchenkenner? Kennen wir im Umfeld jemanden, der etwas ähnliches macht? Falls nein, wie komme ich an die richtigen Leute ran? Am Anfang kann es richtig sein, mit möglichst vielen Menschen über das Vorhaben zu reden und potenzielle Unterstützung auszuloten. Dabei sollte – gerade wenn das Geschäftsmodell noch nicht endgültig steht – durchdacht vorgegangen werden.

Es kann sinnvoll sein, bereits in der Konzeptphase kompetente Branchenkenner zu kontaktieren. „Die werden sich freuen, wenn ich als zukünftiger Konkurrent da fragen komme, wie ich es am besten machen kann“ … Ja. Sie freuen sich. Denn so haben sie die Chance einer Entscheidung: zusammen arbeiten ja oder nein?! Besser, als später einen Wettbewerber mehr gegen sich zu haben. Ein „Nein, wir helfen nicht“ ist auch eine wertvolle Information für die Vorbereitungsphase.

Wenn die Entscheidung reift, macht es Sinn, professionelle Berater von Beginn an einzubeziehen. Wichtig ist vor allem, dass die Berater nicht nur fachlich passen, sondern auch zuhören. Nichts ist mehr kontraproduktiv, als wenn ein Berater nur von sich redet und mit vorgefertigten Konzepten versucht, einen in seine Schubladen zu pressen. Ein guter Berater ist offen. Er lässt sich auf jeden Klienten individuell ein und sorgt mit den richtigen Fragen und Tipps für ein gutes Geschäftsmodell und ein hilfreiches Team.

Ich werde mich nur noch mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Das ist mein Leitsatz für diese Phase. Ich finde die richtigen Leute.